Schluckstörungen

Ursachen

- Schlaganfall
- degenerative Erkrankungen (z.B. Amytrophe Lateralsklerose (ALS), Multiple Sklerose, Parkinson, Demenz)
- Schädel-Hirntrauma
- Tumore
- Operationen im Kopf-/Halsbereich
- entzündliche Prozesse im Gehirn
- Spastiken
- Intubationsschäden
- Erkrankungen/Verletzungen des Rückenmarks
- Komplikationen im Verlauf intensivpflichtiger Maßnahmen




Behandlungsformen

Vor jeder Behandlung wird eine der Störung des Patienten angemessene Diagnostik auf medizinischer und funktioneller Ebene durchgeführt. Danach beginnt die Behandlung in Einzeltherapie und wird durch Angehörigenberatung, ggf. Anleitung der Angehörigen oder Pflegenden ergänzt. Bei Transport- oder Gehunfähigkeit kann die Behandlung im häuslichen Bereich des Patienten erfolgen.



Zeitpunkt und Behandlungsdauer

Die logopädische Therapie sollte so frühzeitig wie möglich beginnen, d.h. schon in der Akutphase, sobald der Zustand des Patienten es erlaubt.
Eine Therapieeinheit beträgt in der Regel 45 Minuten. In vielen Fällen empfiehlt sich eine Abstimmung von Therapie und regulärer Mahlzeit. Die wöchentliche Therapiefrequenz ist abhängig vom Algemeinzustand des Patienten und der Phase der Erkrankung und beträgt in der Regel:

Akutphase: 1x täglich
Rehabilitationsphase: 5x pro Woche
Konsolidierungsphase: 2-4x pro Woche
Langzeitbehandlung: 1-2x pro Woche

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